Bird Buddy oder Birdfy: Welches smarte Futterhaus kaufen?
Bird Buddy oder Birdfy? Birdbuddy punktet bei Wetterschutz und App, Birdfy bei KI ohne Abo, größeren Akkus und mehr Modellen. Daten und Abos im Vergleich.
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In diesem Artikel
- Kurz beantwortet
- Bird Buddy und Birdfy im Überblick
- So haben wir verglichen
- Welche Marke hat die bessere Video- und Fotoqualität?
- Ist die KI-Vogelbestimmung kostenlos?
- Welche Marke übersteht Wetter und Winter besser?
- Akkulaufzeit und Solarstrom
- WLAN und Einrichtung
- Futtervorrat und Nachfüllen
- Apps, Teilen und Community
- Modellauswahl
- Birdbuddy Nook gegen Birdfy Feeder Rookie: die Einstiegsmodelle
- Ältere Modelle, die noch im Handel sind
- Verarbeitung, Material und Montage
- Datenschutz und Cloud
- Bird Buddy oder Birdfy: das Fazit
- Wer sollte Bird Buddy kaufen, wer Birdfy?
- Häufige Fehler bei der Wahl
- Quellen
- Häufige Fragen
Bird Buddy oder Birdfy? Für die meisten Käufer in kalten oder nassen Lagen ist Birdbuddy (so schreibt sich die Marke heute) das bessere smarte Futterhaus: Die aktuellen Modelle haben Schutzart IP67, eine Betriebsgrenze bis etwa -20 °C und beim großen Birdbuddy Home zusätzlich Dualband-WLAN und eingebautes Solar. Birdfy ist die bessere Wahl, wenn Sie Artbestimmung ohne Mitgliedschaft wollen, denn viele Birdfy-Versionen enthalten dauerhaft kostenlose KI. Dazu kommen größere Akkus und Modelle mit mehreren Objektiven, die Birdbuddy nicht anbietet.
Das ist die kurze Antwort. Die lange hängt von drei Fragen ab: Wie kalt werden Ihre Winter, wie sieht das WLAN am Futterplatz aus, und wie stehen Sie dazu, monatlich für die Bestimmung zu bezahlen? Beide Marken werden auch in Europa verkauft, welche Modelle und Varianten erhältlich sind, unterscheidet sich aber von Land zu Land.
Kurz beantwortet
- Kälteste Winter: Birdbuddy (IP67, Betrieb bis etwa -20 °C).
- Keine Gebühren für die Bestimmung: Birdfy, in einer Version mit dauerhafter KI.
- Reines 5-GHz-WLAN: Birdbuddy Home.
- Porträtobjektiv für Nahaufnahmen: Birdfy Feeder 2 Pro oder Duo.
- Längste Zeit zwischen zwei Ladungen ohne Solar: Birdfy, mit größeren Akkus.
- Kleinstes Budget: Birdfy Feeder Rookie oder Birdbuddy Nook.
Birdbuddy Home (Birdbuddy 2)
Das aktuelle große Birdbuddy mit 135 Grad Bildwinkel, eingebautem Doppel-Solarpanel, 1,4-l-Futterbehälter, IP67 und Dualband-WLAN.
- Ideal für
- Kalte Lagen, Haushalte mit reinem 5-GHz-WLAN und Fans der Birdbuddy-App.
- Nicht kaufen, wenn
- Sie automatische Artbestimmung ohne Premium-Abo wollen.
- Bildwinkel
- 135°
- Futtervorrat
- 1,4 l
- Akku
- 3.900 mAh + integriertes Solar
- Schutzart
- IP67
Birdfy Feeder 2
Birdfys zweite Generation mit Befüllung von oben, 9.000-mAh-Akku, IP66 und Pro- und Duo-Versionen mit zusätzlichen Objektiven und Solar.
- Ideal für
- Käufer, die dauerhafte KI-Optionen und ein Porträtobjektiv für Nahaufnahmen wollen.
- Nicht kaufen, wenn
- Es im Winter regelmäßig kälter als etwa -10 °C wird, die Untergrenze von Birdfys Temperaturangabe.
- Kamera
- 1080p Weitwinkel (ein Objektiv); Pro ergänzt 2K-Porträtobjektiv
- Akku
- 9.000 mAh
- Schutzart
- IP66
Birdbuddy Nook
Das kompakte Birdbuddy mit derselben Schutzart IP67 und 5-MP-HDR-Fotos in einem kleineren Gehäuse mit 0,9 l Vorrat.
- Ideal für
- Balkone und kleinere Budgets.
- Nicht kaufen, wenn
- Ihr Router nur 5 GHz sendet.
- Futtervorrat
- 0,9 l
- WLAN
- nur 2,4 GHz
- Schutzart
- IP67
Birdfy Feeder Rookie
Ein leichtes, einfaches Birdfy mit 1080p-Video, 60-fps-Modus und einem Akku für bis zu vier Monate.
- Ideal für
- Einsteiger, die kostenlose Cloud-Clips wollen.
- Nicht kaufen, wenn
- Sie 2K-Clips oder Gegensprechfunktion wollen.
- Futtervorrat
- 1,3 l
- Akku
- 5.200 mAh, bis zu 4 Monate
- Schutzart
- IP66
Bird Buddy und Birdfy im Überblick
Beide Marken verkaufen mehrere Futterhäuser, deshalb vergleichen wir die aktuellen Spitzenmodelle direkt und nennen die Unterschiede bei den Einstiegsmodellen. Die Daten stammen von den Produkt- und Supportseiten der Hersteller.
| Merkmal | Birdbuddy Home (Birdbuddy 2) | Birdfy Feeder 2 |
|---|---|---|
| Kamera | 5-MP-HDR-Fotos; 2K-HDR-Video möglich; 1/2,8-Zoll-Sensor | 1080p Weitwinkel (ein Objektiv); Pro ergänzt 2K-Porträtobjektiv, Duo ein drittes |
| Bildwinkel | 135° | Weitwinkel (Gradzahl nicht veröffentlicht) |
| Ausrichtung | Drehbar für Quer- oder Hochformat | Porträtobjektiv bei Pro und Duo |
| Futtervorrat | 1,4 l | Nicht veröffentlicht |
| Akku | 3.900 mAh | 9.000 mAh |
| Solar | Eingebautes Doppelpanel im Dach | Bei Pro und Duo dabei, sonst optional |
| WLAN | 2,4 und 5 GHz | 2,4 GHz |
| Schutzart | IP67 | IP66 |
| Betriebstemperatur | etwa -20 °C bis 49 °C | etwa -10 °C bis 45 °C |
| Audio | Mikrofon und Lautsprecher; Stimmerkennung | Je nach Modell |
| Lokaler Speicher | Nein | Nein (nur Cloud) |
| Artbestimmung | Manuell kostenlos; automatisch AI+ mit Premium | Dauerhaft kostenlos oder Abo, je nach Version |
So haben wir verglichen
Wir haben keines der beiden Futterhäuser bisher selbst ausprobiert. Dieser Vergleich beruht auf Recherche: auf den Datenblättern und Supportdokumenten von Birdbuddy und Birdfy, unabhängigen Fachtests und wiederkehrenden Mustern in verifizierten Kundenbewertungen. Wo ein Hersteller keine Zahl veröffentlicht, lassen wir sie weg, statt zu schätzen.
Welche Marke hat die bessere Video- und Fotoqualität?
Auf dem Papier liegen die Spitzenmodelle nah beieinander, verfolgen aber unterschiedliche Ansätze.
Birdbuddy setzt auf ein einzelnes Kameramodul mit 1/2,8-Zoll-Sensor, 5-MP-HDR-Fotos und beim Home einem weiten Bildwinkel von 135 Grad. Das Modul lässt sich drehen, sodass Sie hohe Porträtbilder zum Teilen auf dem Handy oder breite Querformate für Gruppenszenen aufnehmen können. In den Mitgliedschaftsunterlagen nennt Birdbuddy HD- und 2K-Videos im kostenlosen Tarif und einen Modus “2K Ultra Resolution” für Premium-Mitglieder. Ein unabhängiger Test des Birdbuddy 2 zum Marktstart stellte fest, dass 2K und Zeitlupe in der Firmware noch nicht freigeschaltet waren. Betrachten Sie beworbene Videomodi also als softwareabhängig.
Birdfy setzt bei der Feeder-2-Serie auf mehrere Objektive. Das Standardmodell hat ein 1080p-Weitwinkelobjektiv. Das Pro ergänzt eine zweite Kamera, ein 3-MP-Porträtobjektiv mit 2K-Aufnahme und automatischer Verfolgung, das Duo eine dritte Perspektive. Birdfy nennt für die Feeder-2-Serie außerdem einen 100-fps-Modus für Zeitlupenclips.
Fazit: Für Nahporträts bietet ein Birdfy Feeder 2 Pro oder Duo ein eigenes enges Objektiv. Für eine einzelne, flexible Kamera mit HDR an hellen Tagen ist Birdbuddy die sauberere Lösung. Bei den Basismodellen ist der Unterschied kleiner, als die Werbung nahelegt; auf Futterhausdistanz füllt schon 1080p das Bild.

Ist die KI-Vogelbestimmung kostenlos?
Das ist der größte praktische Unterschied zwischen den Marken und der, den die meisten Käufer übersehen.
Das Modell von Birdbuddy
Der kostenlose Birdbuddy-Tarif ist bei Medien großzügig: automatische Fotos und Videos, Livestream, HD- und 2K-Videos, Empfindlichkeitseinstellungen, bis zu 10 Gastmitglieder, Birdbuddy TV, Downloads und Haustier-Hinweise. Bei der Bestimmung verläuft die Grenze. Kostenlose Nutzer bekommen eine manuelle KI-Erkennung: Unerkannte Vögel kommen als Postkarten an, und Sie tippen auf “Identify this visitor” oder “Analyze”, um einen Vorschlag zu erhalten. Die bezahlte Premium-Mitgliedschaft schaltet die automatische AI+-Erkennung frei, analysiert frühere unerkannte Besucher neu und ergänzt Name That Bird zum Wiedererkennen von Stammgästen, Nature Chat, Alexa-Anbindung, Bildstile und Listen ignorierter Arten. Ein Familientarif erweitert die Funktionen auf Gäste.
Das Modell von Birdfy
Birdfy gibt an, dass die App kostenlos ist und Livebild, Bewegungsclips, Benachrichtigungen und 30 Tage rollierender Cloudspeicher nichts kosten, dazu 5 GB dauerhafter Speicher für markierte Clips. Die KI-Bestimmung von über 6.000 Arten gibt es entweder als “AI Lifetime Free” mit dem Gerät oder als “AI by Subscription” nach einer 7-tägigen Testphase, monatlich, jährlich oder als Einmalkauf. Laut Birdfy gilt jedes Abo für ein Gerät. Dasselbe Futterhaus kann bei verschiedenen Händlern in beiden Versionen auftauchen, die Formulierung im Angebot ist also entscheidend.
Fazit: Wenn Sie nie eine wiederkehrende Rechnung für die Bestimmung wollen, kaufen Sie eine Birdfy-Version mit dauerhafter KI. Wenn Ihnen das App-Erlebnis gefällt und Sie zum Bestimmen gern tippen, ist der kostenlose Birdbuddy-Tarif gut nutzbar.
Welche Marke übersteht Wetter und Winter besser?
Nach den veröffentlichten Daten gewinnt Birdbuddy. Home und Nook sind nach IP67 zertifiziert und für einen Betrieb von etwa -20 °C bis 49 °C ausgelegt. Die aktuellen Birdfy-Futterhäuser haben IP66 (Feeder 2, Rookie) oder IP65 (der ursprüngliche Feeder) und sind für etwa -10 °C bis 45 °C angegeben.
Im Flachland Westdeutschlands sinkt die Temperatur nur selten und kurz unter -10 °C. In Ostdeutschland, in den Mittelgebirgen, in Bayern und in weiten Teilen Österreichs und der Schweiz sind solche Nächte dagegen keine Seltenheit. Jeder Lithium-Akku verliert bei starker Kälte Kapazität, rechnen Sie also auch mit Birdbuddy im Winter mit kürzeren Laufzeiten. Das eingebaute Solar des Birdbuddy Home hilft; Birdfy legt Feeder 2 Pro und Duo ein Panel bei. Mehr zur Jahreszeit selbst lesen Sie in unserem Ratgeber zur Winterfütterung.
Akkulaufzeit und Solarstrom
Birdfy verbaut größere Akkus: 9.000 mAh im Feeder 2 und 5.200 mAh im Rookie, den Birdfy mit bis zu vier Monaten pro Ladung angibt. Birdbuddy nutzt in Home und Nook einen 3.900-mAh-Akku und setzt stattdessen auf Solar. Das Home hat ein integriertes Doppel-Solardach, für das Nook gibt es ein Solardach mit einem Panel als Zubehör.
Ein unabhängiger Test des Birdbuddy 2 lobte die Solarleistung im normalen Energiemodus, merkte aber an, dass man zum Laden per Kabel das Gerät oder die Dacheinheit abnehmen muss. Besitzer beider Marken berichten häufig, dass die Akkuangaben mäßigen Betrieb voraussetzen; ein belebtes Winterfutterhaus, das die Kamera Hunderte Male am Tag weckt, leert den Akku viel schneller. Bedenken Sie auch, dass kurze, trübe Wintertage in Mitteleuropa die Solarladung deutlich schmälern.
Fazit: Birdfy, wenn Sie per Kabel laden wollen. Birdbuddy Home, wenn Sie einen sonnigen Platz haben und das Laden vergessen möchten.

WLAN und Einrichtung
Das Birdbuddy Home ist das einzige Futterhaus in diesem Vergleich mit 2,4- und 5-GHz-WLAN. Laut Birdbuddy dauert die Kopplung etwa 10 Sekunden statt rund 5 Minuten beim älteren Pro. Das hilft in Haushalten mit reinem 5-GHz-Mesh. Das Nook und alle aktuellen Birdfy-Modelle funken nur mit 2,4 GHz. Dieses Band reicht meist weiter in den Garten und ist für die meisten kein Nachteil, aber ein Ausschlusskriterium, wenn Ihr Router es nicht sendet.
Stellen Sie sich vor dem Kauf mit dem Handy an den geplanten Montageplatz und prüfen Sie das Signal. Unsere Anleitung zum Einrichten der Kamera behandelt Platzierung, Bildausschnitt und Lösungen für schwaches Signal.
Futtervorrat und Nachfüllen
Das Birdbuddy Home fasst 1,4 l und wird über eine Klappe hinten befüllt; das Nook fasst 0,9 l und öffnet sich am Dach über seitliche Tasten. Birdfys Feeder 2 wird von oben befüllt und hat einen abnehmbaren Samenschutz, Birdfy veröffentlicht aber kein Fassungsvermögen; der Rookie fasst 1,3 l und der ursprüngliche Birdfy Feeder 1,5 l.
Beide Marken eignen sich für geschälte Sonnenblumenkerne und gute Mischungen. Mischungen mit viel Hirse oder Weizen locken Bodenfresser und Tauben an und machen mehr Dreck unter dem Futterhaus; sehen Sie sich unsere Empfehlungen für Vogelfutter ohne Schalenreste an, wenn Ihnen Sauberkeit wichtig ist.
Apps, Teilen und Community
Die Birdbuddy-App dreht sich um “Postkarten”, eine kuratierte Karte für jeden Besuch, dazu einen öffentlichen Birdbuddy-TV-Feed und soziale Funktionen. Premium ergänzt Name That Bird zum Wiedererkennen einzelner Stammgäste. Unabhängige Tester beschreiben sie durchweg als die ausgefeiltere und verspieltere der beiden Apps. Die häufigsten Klagen in aktuellen Bewertungen betreffen langsames Laden des Livestreams und Probleme mit Firmware-Updates zum Marktstart.
Die Birdfy-App konzentriert sich auf Clips, tägliche Zusammenfassungen, monatliche Besucherübersichten und ein Artenlexikon. Bei der Feeder-2-Serie unterstützt sie 20 und mehr Gastkonten pro Futterhaus. Sie ist weniger sozial, dafür nüchterner, und bei den Versionen mit dauerhafter KI werden Clips automatisch mit Artnamen versehen. Da die KI-Modelle beider Marken auf weltweiten Daten beruhen, lohnt es sich, gerade bei ähnlichen europäischen Arten wie Sumpf- und Weidenmeise nachzuprüfen.
Modellauswahl
Birdfy verkauft deutlich mehr Modelle: den Rookie, den ursprünglichen Feeder, Versionen aus Holz, Bambus und Metall, die Feeder-2-Familie (Standard, Pro, Duo) und ein 4K-Metal-2, dazu die eigenständige Birdfy Cam für ein vorhandenes Futterhaus. Die aktuelle Birdbuddy-Auswahl ist schmaler: das Home, das kompakte Nook, ältere Pro- und Pro-Solar-Geräte solange vorrätig sowie Gehäuse für Kolibri-Futterhaus und Vogeltränke für die Nature Cam Pro. Die größere Auswahl macht es leichter, bei Birdfy ein Modell passend zum Budget zu finden; unsere günstigen Vogelkameras enthalten Modelle beider Marken.
Birdbuddy Nook gegen Birdfy Feeder Rookie: die Einstiegsmodelle
| Merkmal | Birdbuddy Nook | Birdfy Feeder Rookie |
|---|---|---|
| Kamera | 5-MP-HDR-Fotos, Full-HD-HDR-Video | 1080p/30 fps; Modus 1280x960/60 fps |
| Futtervorrat | 0,9 l | 1,3 l |
| Akku | 3.900 mAh | 5.200 mAh, bis zu 4 Monate |
| Solar | Optionales Dach mit einem Panel | Optionales Zubehör |
| WLAN | 2,4 GHz | 2,4 GHz |
| Schutzart | IP67 | IP66 |
| Betriebstemperatur | etwa -20 °C bis 49 °C | etwa -10 °C bis 45 °C |
| Audio | Mikrofon (kein Lautsprecher) | Keine Gegensprechfunktion |
| Artbestimmung | Manuell kostenlos; automatisch mit Premium | Laut Birdfy dauerhaft kostenlos; manche Händler zeigen 7 Tage Test |
Das Nook hat die robustere Schutzart und HDR-Fotos. Der Rookie fasst mehr Futter, hat einen größeren Akku und ist mit etwa 435 g laut Datenblatt sehr leicht. Birdbuddy stellte das kompakte Modell auf der CES 2026 als Birdbuddy 2 Mini vor; auf den Supportseiten heißt es inzwischen Nook, und die Verfügbarkeit schwankt seit dem Start.

Ältere Modelle, die noch im Handel sind
Das Birdbuddy Pro und Pro Solar nutzt das Kameramodul Nature Cam Pro: 5-MP-HDR-Fotos, laut Birdbuddys Vergleichsseite 122 Grad Bildwinkel, einen Nahfokus von etwa 6,6 bis 15 cm, nur 2,4-GHz-WLAN und einen Behälter von etwa 0,9 l. Ein reduziertes Pro Solar ist weiter ein fähiges Futterhaus, wenn 2,4 GHz im Garten ankommt.
Der ursprüngliche Birdfy Feeder nimmt inzwischen in einem 2K-Qualitätsmodus auf, fasst 1,5 l, hat einen 5.200-mAh-Akku für bis zu drei Monate und bietet Infrarot- und Weißlicht-Nachtsicht. Mit rund 1,4 kg ist er schwerer als neuere Modelle und hat Schutzart IP65.
Verarbeitung, Material und Montage
Birdbuddy fertigt das Home aus BPA-freiem Polycarbonat und ABS, das Nook aus ASA und ABS. Die Generation Birdbuddy 2 hat Gorilla Glass über der Linse, was bei einem Gerät zählt, an dem Vögel picken und Futterstaub kratzt. Ein unabhängiger Test des Birdbuddy 2 bemängelte, dass die Standardhalterung das Futterhaus schwingen und nach hinten kippen ließ; eine Wandhalterung oder ein fester Winkel ist also eine Überlegung wert.
Birdfy verwendet beim Feeder 2 und Rookie ABS mit 20 Prozent Recyclinganteil und bietet Versionen aus Metall, Holz und Bambus an. Metall zählt in Gärten mit hartnäckigen Eichhörnchen; unser Ratgeber, wie Sie Eichhörnchen vom Futterhaus fernhalten, zeigt Abweiser und Platzierungen für beide Marken.
Montieren Sie beide so, dass die Kamera von direkter Sonne wegzeigt, am besten nach Norden. Auch der Abstand zu Fenstern zählt: Die übliche Empfehlung aus der Forschung zu Vogelschlag lautet, entweder näher als etwa 1 m an der Scheibe oder deutlich weiter als etwa 9 m entfernt.
Datenschutz und Cloud
Beide Marken speichern Ihre Clips in der eigenen Cloud. Da keines der aktuellen Futterhäuser lokal aufzeichnet, betrifft ein Ausfall oder eine Richtlinienänderung Ihre Aufnahmen. Birdfy bewahrt Bewegungsclips im kostenlosen Tarif 30 Tage auf und gibt Ihnen 5 GB dauerhaften Platz für markierte Clips. Birdbuddy speichert Postkarten und Medien in der App und lässt Sie sie herunterladen und teilen. Die praktische Gewohnheit: Laden Sie Clips, die Ihnen wichtig sind, herunter, statt eine der beiden Clouds als Archiv zu behandeln. Richten Sie die Kamera außerdem nur auf den eigenen Garten, nicht auf Nachbargrundstücke, Gehweg oder Straße. Mikrofone, die Gespräche mit aufzeichnen könnten, schalten Sie in der App ab, wenn Sie sie nicht zur Stimmerkennung brauchen.
Bird Buddy oder Birdfy: das Fazit
Birdbuddy ist das wetterfestere Futterhaus mit der freundlicheren App. Birdfy ist die bessere Wahl, wenn Sie Artbestimmung ohne Mitgliedschaft, größere Akkus oder ein eigenes Porträtobjektiv wollen. Wählen Sie die Marke nach Ihrem Klima, Ihrem WLAN und Ihrer Toleranz für Abos. Wer in einer milden Lage wohnt, einen 2,4-GHz-Router hat und keine laufenden Kosten mag, landet meist bei Birdfy. Wer in einer rauen Lage wohnt, gern Sichtungen mit Familie und Freunden teilt und ein sonniges Plätzchen für das Solardach hat, ist mit Birdbuddy besser bedient.
Wer sollte Bird Buddy kaufen, wer Birdfy?
Kaufen Sie Birdbuddy, wenn:
- Ihre Winter regelmäßig unter -10 °C fallen.
- Ihr Heimnetz nur 5 GHz sendet (dann das Home, nicht das Nook).
- Sie eine drehbare Kamera für Hoch- und Querformat wollen.
- Sie eine gesellige, spielerische App mögen und zum Bestimmen gern tippen oder Premium zahlen.
Kaufen Sie Birdfy, wenn:
- Sie Artbestimmung ohne laufende Gebühr wollen (Version mit dauerhafter KI).
- Sie lieber einige Male im Jahr einen großen Akku laden, als sich auf Solar zu verlassen.
- Sie ein eigenes Porträtobjektiv für Nahaufnahmen wollen (Feeder 2 Pro oder Duo).
- Sie ein vorhandenes Futterhaus mit Kamera nachrüsten wollen (Birdfy Cam).
Keines von beiden, wenn Sie lokale Aufzeichnung auf microSD brauchen. Unser Ratgeber zu Vogelkameras ohne Abo zeigt Alternativen.
Häufige Fehler bei der Wahl
- Die falschen Modelle vergleichen. Ein Birdbuddy Home gegen einen Birdfy Rookie ist kein fairer Vergleich. Vergleichen Sie gleiche Klassen.
- “KI” mit kostenloser KI gleichsetzen. Prüfen Sie, ob ein Birdfy-Angebot dauerhafte KI oder Abo nennt, und bedenken Sie, dass die automatische Erkennung bei Birdbuddy zu Premium gehört.
- Temperaturangaben ignorieren. Eine Untergrenze von -10 °C ist am Niederrhein unproblematisch, im Bayerischen Wald eine echte Einschränkung.
- An einem schwingenden Haken montieren. Beide Marken filmen von einem festen Pfahl oder Winkel schärfer. Kombinieren Sie einen stabilen Pfahl mit einem Eichhörnchenabweiser.
- Die Reinigung auslassen. Auch smarte Futterhäuser müssen regelmäßig gewaschen werden; nehmen Sie die Kamera ab und folgen Sie unserer Anleitung zum Reinigen von Futterhäusern.
Unsicher, ob ein smartes Futterhaus überhaupt zu Ihnen passt? Lesen Sie zuerst, ob sich smarte Vogelfutterhäuser lohnen.
Quellen
Häufige Fragen
Ist Bird Buddy oder Birdfy besser?
Keine Marke gewinnt überall. Die aktuellen Birdbuddy-Modelle haben die robusteren Wetterdaten (IP67, Betrieb bis etwa -20 °C) und eine geselligere App, das Birdbuddy Home bietet zusätzlich 5-GHz-WLAN. Birdfy bietet bei vielen Versionen dauerhaft kostenlose KI-Bestimmung, größere Akkus und mehr Modelle, darunter solche mit mehreren Objektiven. Entscheiden Sie nach Klima, WLAN und Haltung zu Abos.
Braucht Bird Buddy ein Abo?
Nein. Der kostenlose Birdbuddy-Tarif umfasst automatische Fotos und Videos, Livestream, manuelle KI-Erkennung, Gastmitglieder und Downloads. Die bezahlte Premium-Mitgliedschaft ergänzt automatische AI+-Erkennung, Name That Bird für wiederkehrende Besucher, 2K Ultra Resolution, Nature Chat und Alexa-Anbindung. Ohne Premium kommen unerkannte Besucher als Postkarten an, die Sie zur Analyse antippen.
Braucht Birdfy ein Abo?
Nein. Laut Birdfy sind Livebild, Bewegungsclips, Benachrichtigungen und 30 Tage rollierender Cloudspeicher kostenlos, dazu 5 GB dauerhafter Speicher für markierte Clips. Die KI-Artbestimmung ist je nach gekaufter Version entweder dauerhaft enthalten oder als optionales Abo erhältlich. Achten Sie deshalb genau auf die Formulierung im Angebot.
Können Bird Buddy oder Birdfy Videos auf eine SD-Karte speichern?
Bei den aktuellen Futterhäusern nicht. Auf Birdfys Datenblättern steht, dass die Futterhäuser nur Cloudspeicher unterstützen und der microSD-Schacht mancher Modelle für Werkstests gedacht ist. Birdbuddy speichert Medien in Cloud und App. Ist Ihnen lokale Speicherung wichtig, ist eine WLAN-Außenkamera mit microSD-Aufzeichnung, die Sie auf ein vorhandenes Futterhaus richten, die bessere Wahl.
Welche Marke kommt mit Kälte besser zurecht?
Auf dem Papier Birdbuddy. Home und Nook sind für etwa -20 °C bis 49 °C ausgelegt, die Birdfy-Futterhäuser für etwa -10 °C bis 45 °C. Jeder Lithium-Akku verliert bei starker Kälte Kapazität, deshalb helfen Solarstrom und ein geschützter Montageplatz beiden Marken durch den Winter.