Amseln anlocken: Futter, Hecken und Nistplätze im Garten
Amseln anlocken: Äpfel, Rosinen und Haferflocken am Boden anbieten, dichte Hecken und Beerensträucher pflanzen, Laub liegen lassen und Nistplätze schützen.
So locken Sie die Arten an, die Sie sehen möchten: Futter, Futterstellen, Pflanzen und Nistkästen.
Amseln anlocken: Äpfel, Rosinen und Haferflocken am Boden anbieten, dichte Hecken und Beerensträucher pflanzen, Laub liegen lassen und Nistplätze schützen.
Bergfinken anlocken: Der Wintergast aus dem Norden frisst geschälte Sonnenblumenkerne und Bucheckern am Boden. So füttern Sie ihn von Oktober bis März richtig.
Blaumeisen anlocken: geschälte Sonnenblumenkerne, Fettfutter und Erdnüsse anbieten, einen Nistkasten mit 26 bis 28 mm Flugloch aufhängen und Laubbäume pflanzen.
Buchfinken anlocken: geschälte Sonnenblumenkerne und feine Samen am Boden oder auf einer Futterschale anbieten, Laubbäume und Hecken pflanzen, Laub belassen.
Buntspecht anlocken: Fettfutter, Erdnüsse und Walnüsse am Stamm anbieten, alte Bäume und Totholz erhalten und Nistkästen anderer Vögel vor ihm schützen.
Eichelhäher anlocken: ganze Haselnüsse, Walnüsse, Eicheln und ungesalzene Erdnüsse auf einem Futterbrett anbieten, Eichen pflanzen und dem Vogel Ruhe lassen.
Elstern im Garten: was sie fressen, wie Sie sie mit Nüssen und Fettfutter anlocken, warum sie Singvögel nicht ausrotten und wie kleine Vögel satt werden.
Erlenzeisige anlocken: Nigersaat und geschälte Sonnenblumenkerne in hängenden Spendern anbieten und Schwarzerlen, Birken und Fichten als Nahrungsbäume pflanzen.
Feldsperling anlocken: Körnerfutter auf der Futterschale, Nistkästen mit 32 mm Einflugloch, Obstbäume, Hecken und Wildkräuter. So erkennen und fördern Sie ihn.
Gimpel anlocken: Sonnenblumenkerne auf Futterhaus oder Futterschale, dichte Hecken, Eberesche, Liguster und Wildkräuter. So kommt der Dompfaff in Ihren Garten.
Grünfinken anlocken: Sonnenblumenkerne in einer sauberen Futtersäule anbieten, dichte Hecken und Wildrosen pflanzen und Trichomonose durch Hygiene vorbeugen.
Grünspecht anlocken: Ameisen im Rasen dulden, seltener mähen, kein Ameisengift, alte Obstbäume erhalten und im strengen Winter Fettfutter und Äpfel anbieten.
Hausrotschwanz anlocken: eine Halbhöhle an Haus oder Schuppen, insektenreicher Garten, Mehlwürmer auf flacher Schale und offene Mauerritzen statt Körnerfutter.
Heckenbraunelle anlocken: dichte Hecken, Laub unter Sträuchern und feines Futter am Boden wie Haferflocken und Insekten. So fördern Sie den stillen Vogel.
Kernbeißer anlocken: Sonnenblumenkerne auf Futterbrett oder Boden, Hainbuche, Ahorn und Wildkirsche pflanzen und den scheuen Finken aus der Distanz beobachten.
Kleiber anlocken: Sonnenblumenkerne, Nüsse und Fettfutter am Stamm anbieten, alte Bäume erhalten und einen Nistkasten mit 32 mm Flugloch früh aufhängen.
Kohlmeisen anlocken: Sonnenblumenkerne, Erdnüsse und Fettfutter nahe an Deckung anbieten, einen Nistkasten mit 32 mm Flugloch aufhängen und Eichen pflanzen.
Mönchsgrasmücke anlocken: dichte Sträucher und Brombeeren zum Nisten, Holunder, Efeu und Faulbaum für Beeren, im Winter Äpfel und Fettfutter. So klappt es.
Ringeltauben im Garten: Körner am Boden, hohe Bäume als Brutplatz, große Tränke und Efeu für den Winter. Dazu Tipps, wie Sie Kohl und Erbsen vor ihnen schützen.
Rotkehlchen anlocken: Mehlwürmer und Weichfutter bodennah anbieten, dichte Hecken, Laub und Efeu stehen lassen und eine gut versteckte Halbhöhle aufhängen.
Schwanzmeisen anlocken: Fettfutter und fein gehackte Erdnüsse im Winter anbieten, dichte Dornenhecken, Birken und Flechten fördern und auf Gifte verzichten.
Singdrosseln anlocken: auf Schneckenkorn verzichten, Steine als Drosselschmiede, dichte Hecken und Beerensträucher, feuchter Rasen und Äpfel am Boden im Winter.
Spatzen anlocken: Haussperlinge brauchen dichte Hecken, Körnerfutter, ein Sandbad, Insekten für die Jungen und Nistplätze am Haus wie ein Sperlingskoloniehaus.
Stare anlocken: Starenkasten mit etwa 45 mm Flugloch früh aufhängen, kurzen Rasen und Wiese bieten, Beerensträucher pflanzen und Fettfutter maßvoll anbieten.
Stieglitze anlocken: Nigersaat und geschälte Sonnenblumenkerne im Futterspender anbieten, Karden, Disteln, Flockenblumen pflanzen und Samenstände stehen lassen.
Sumpfmeise anlocken: Sonnenblumenkerne und Fettfutter, alte Laubbäume, ein Nistkasten mit 26 bis 28 mm Flugloch und sicheres Unterscheiden von der Weidenmeise.
Tannenmeisen anlocken: geschälte Sonnenblumenkerne und Fettfutter nahe an Nadelbäumen anbieten, Fichten und Kiefern stehen lassen, Nistkasten mit 26 bis 28 mm.
Türkentauben anlocken: Körnermischung am Boden oder auf dem Futtertisch, hohe Bäume und Nadelgehölze als Brutplatz und eine flache Tränke. Mit Hygiene-Tipps.
Wacholderdrosseln anlocken: Fallobst am Boden liegen lassen, Beerensträucher wie Eberesche und Weißdorn pflanzen und bei Schnee Äpfel und Rosinen anbieten.
Zaunkönig anlocken: dichte Hecken, Reisighaufen, Efeu und Laub bieten, im Winter fein gehacktes Insektenfutter bodennah auslegen und Nischen zum Nisten lassen.
Gartenvögel anlocken gelingt am zuverlässigsten, wenn Sie Art für Art denken, denn jede Vogelart hat eigene Ansprüche an Futter, Deckung, Nistplatz und Wasser. Hier finden Sie Porträts von rund 30 Arten, die in Gärten in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorkommen, von Rotkehlchen und Kohlmeise bis Stieglitz, Buntspecht und Zaunkönig, jeweils mit Bestimmungsmerkmalen, Futterplan, passenden Pflanzen und Hinweisen zum Nistkasten, recherchiert aus Quellen wie NABU, LBV und ornithologischer Fachliteratur.
Drei Dinge entscheiden, ob eine Art bei Ihnen auftaucht. Erstens das Futter: Körnerfresser wie Buchfink, Grünfink und Gimpel kommen an Sonnenblumenkerne, Weichfutterfresser wie Rotkehlchen, Amsel und Zaunkönig brauchen Insekten, Beeren und Haferflocken, oft in Bodennähe. Zweitens die Struktur: Dichte Hecken aus heimischen Sträuchern, eine unaufgeräumte Ecke und alte Bäume bringen mehr Arten als jedes Futterhaus. Drittens die Umgebung: Kleiber und Buntspecht kommen vor allem dort, wo es in der Nähe ältere Bäume gibt, und Bergfinken oder Wacholderdrosseln sind Wintergäste, die in manchen Jahren zahlreich erscheinen und in anderen fast ausbleiben.
Ein häufiger Fehler ist Ungeduld: Neue Futterstellen werden oft erst nach Tagen oder Wochen entdeckt. Ebenso verbreitet ist ein zu ordentlicher Garten ohne Deckung und ohne Wasserstelle. Beginnen Sie mit den Arten, die Sie bereits in der Nachbarschaft hören oder sehen, und lesen Sie deren Porträt zuerst, denn bei ihnen ist die Chance am größten, dass sich Ihre Mühe schnell zeigt. Hilfreich ist auch ein Blick auf den Jahreslauf: Im Winter kommen vor allem Meisen, Finken, Kleiber und Wintergäste ans Futterhaus, im Frühjahr zählen Nistplätze, im Sommer Insekten und Wasser, im Herbst Beeren und Samenstände. Jedes Porträt enthält deshalb einen Kalender, der zeigt, wann Sie mit welcher Maßnahme am meisten erreichen. Ähnliche Arten wie Feldsperling und Haussperling oder Tannenmeise und Sumpfmeise unterscheiden wir anhand weniger, gut sichtbarer Merkmale, damit Sie sicher wissen, wer da gerade frisst.